Der Bundesrat stimmte am 7.7.2017 dem Gesetz der Pflegeberufe Reform zu. 

Dies betrifft die sogenannten SAGE-Berufe – Soziale Arbeit, Gesundheit und frühkindliche Erziehung.  

In Kürze die wesentlichen Neuerungen:

  • Stärkung der Pflegekräfte durch mehr Berufs- und Aufstiegschancen
  • Abschaffung des Schulgeldes in der Altenpflege.
  • Geplant ist auch das Schulgeld für die Ausbildung der Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden sowie in weiteren Heilberufen abzuschaffen.
  • Alle Auszubildenden erhalten zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistisch ausgerichtete Ausbildung.
  • Wer die Ausbildung dann fortsetzt, kann in allen Bereichen der Pflege eingesetzt werden und erhält den Berufsabschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“.
  • Der Berufsanschluss wird europaweit anerkannt.
  • Für das dritte Ausbildungsjahr ist für Auszubildende mit Vertiefungsbereich in der Pflege alter Menschen oder von Kindern und Jugendlichen ein Wahlrecht vorgesehen.
  • Auszubildende können für das letzte Ausbildungsdrittel eine Spezialisierung in der Altenpflege oder Kinderkranken-pflege mit gesondertem Berufsabschluss wählen.
  • Gewünscht wird durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Betrieb die Ausbildung an Attraktivität zu steigern.

Kritische Stimmen:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/74074/Pflegeberufsgesetz-Verhaltenes-Lob-von-allen-Seiten

https://www.domradio.de/themen/soziales/2017-04-07/kritik-neuer-pflegeausbildung

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